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Auf jüdischen Spuren durch Andernach ...

Anmeldung bis 17.6.2024
Stadtkarte mit Mahnmalen
Datum:
Samstag, 22. Juni 2024 10:00 - 12:00
Von:
Pastoraler Raum Andernach und FBS Andernach

Einladung zu einem Stadtgang!

Wie in zahlreichen anderen Städten und Orten des Rheinlandes lebten auch in Andernach über viele Jahrhunderte hin Juden. Zeitweise prägten sie das städtische Leben in markanter Weise mit.

Heute zeugt davon jedoch nur noch wenig. Daher wollen wir uns aufmachen und genau hinsehen, jüdische Spuren einmal bewusst wahrnehmen und so zu einer lebendigen Erinnerung beitragen.   

Begleiten wird uns Dr. Paul Petzel, der durch jahrelange Beschäftigung mit der jüdischen Geschichte in Andernach nicht nur ein ausgewiesener Experte ist, sondern der auch den Spiegelcontainer Ecke Obere Wallstraße/Hochstraße entworfen hat. Dieser Ort versucht die Erinnerung wachzuhalten, dass die Nationalsozialisten im Rahmen der »T4«-Aktion eine sogenannte Zwischenanstalt in Andernach betrieben haben. Psychisch Kranke und geistig Behinderte wurden hier ab 1941 gesammelt und in die »T4«-Anstalt Hadamar gebracht.

Am Samstag, 22. Juni 2024, beginnen wir um 10 Uhr den ungefähr zweistündigen Spaziergang vor dem Kurfürst-Salentin-Gymnasium in der Salentinstraße. Enden wollen wir im Mariendom.

Um besser planen zu können, bitten wir um Anmeldung bis 17. Juni 2024 an Pastoralreferent Alexander Just, per E-Mail alexander.just@bistum-trier.de oder Telefon 02632/309795.